Bergbau

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Darstellung Georgius Agricolas aus dem Jahre 1556
Symbol des Bergbaus:
Schlägel und Eisen
Reste vom Gerüst über dem Förderschacht "San Vicente" in Linares, Spain

Als Bergbau bezeichnet man die Aufsuchung, Erschließung, Gewinnung und die Aufbereitung von Bodenschätzen aus der oberen Erdkruste unter Nutzung von technischen Anlagen und Hilfsmitteln. Nach der modernen umfassenden Definition dieses Begriffes gehören zum Bergbau das erforderliche Vermessungswesen (Markscheidewesen), Grubenbewirtschaftungsaufgaben (Bewetterung und Wasserhaltung), soziale Sicherungssysteme (Knappschaftskassen), spezielle Ausbildungsstätten (beispielsweise Bergakademien) sowie Bergaufsichtsbehörden.[1][2][3] Als montanistisch (von lat. mons für Berg) bezeichnet man alle auf den Bergbau bezogene Sachverhalte. Im deutschsprachigen Raum waren und sind auch die Bezeichnungen Montanwesen, Gewinnung von mineralischen Rohstoffen sowie Berg- und Hüttenwesen üblich.

Es gibt über- und untertägige Abbauverfahren für feste, flüssige und gasförmige Rohstoffe.

Bergbauliche Aktivitäten werden weltweit durch das jeweilige Bergrecht innerhalb der nationalen Gesetzgebung geregelt.

Allgemeines

Die abzubauenden Bodenschätze befinden sich in einer Lagerstätte, deren Ausmaß und Lage heute meist durch geophysikalische Exploration untersucht wird. Diese vorbereitende Tätigkeit wird häufig außerhalb des Bergbausektors, durch wissenschaftliche Einrichtungen und Behörden geleistet. Von der Vorgeschichte bis in die Neuzeit sind viele Lagerstätten – zum Beispiel Erzgänge – durch ihre Sichtbarkeit an der Erdoberfläche (Ausbisse) entdeckt worden. Eine künftig zunehmende Bedeutung wird der Abbau von Lagerstätten in der Tiefsee erhalten.

In Deutschland ist der Bergbau grundsätzlich durch das Bundesberggesetz geregelt, in anderen Ländern durch vergleichbare Rechtsvorschriften. Die öffentliche Stelle, der die gesetzliche Kontrolle übertragen ist, heißt Bergamt, in Österreich Montanbehörde. In der Schweiz ist die bergrechtliche Zuständigkeit bei den Kantonen angesiedelt.

Geschichte

Darstellung des historischen Bergbaus auf dem Annaberger Bergaltar von 1522 (St. Annenkirche zu Annaberg)
Bergleute im Stollen 1961

Vor- und frühgeschichtlicher Bergbau

Die älteste Form der Rohstoffgewinnung, die als Bergbau bezeichnet wird, geht auf die gelegentliche Nutzung von Feuersteinlagerstätten in der Steinzeit zurück. Kleine Arbeitstrupps begeben sich für einige Tage zu Feuersteinbergwerken, um Rohmaterial für die Herstellung von Geräten zu gewinnen. In steinzeitlichen Kulturen (Nordamerikas, Neuguinea) hielt sich diese Arbeitsweise zum Teil bis in die heutige Zeit. Auch die Ausbeutung mediterraner Obsidianlagerstätten gilt als das Werk von Gelegenheitsbergleuten.

Ein dauerhafter oder saisonaler Bergwerksbetrieb setzt eine Landwirtschaft mit Überschüssen und Handel voraus, da die Bergleute ernährt werden müssen, ohne selbst Nahrung produzieren zu können und selbst mehr Produkte erzeugen, als die Gemeinschaft verwerten kann. Die Voraussetzungen dafür waren in der Regel erst in der Kupfersteinzeit gegeben (Naqada-Kultur/ Kupferminen von Timna in Ägypten). Irans Kupferbergwerke sind bereits steinzeitlich und über 6500 Jahre alt. Die Blütezeit der zyprischen Minen beginnt vor 4000 Jahren. In Europa haben die Archäologen zwei Arten prähistorischer Minen untersucht.

Wahrscheinlich gab es gegen 3000 v. Chr. schon Erzgruben in Indien und China. Ein auf 3000 v. Chr. datiertes Goldbergwerk ist in Georgien belegt.[4] Um 2500 v. Chr. begann die Kupferförderung in Mitteldeutschland. Eisenerz wurde ab etwa 800 v. Chr. in den Alpen abgebaut. In Mitteldeutschland legt ein Ofen aus der La-Tène-Zeit in Wilnsdorf Zeugnis von Bergbau um 500 v. Chr. ab. Der Abbau von Steinkohle ist seit dem 9. Jahrhundert in England bekannt.

Feuersteinbergwerke

Hauptartikel: Feuersteinbergwerk

In Teilen Europas entdeckten Archäologen im weichen Kreideuntergrund Feuersteinbergwerke:

  • in Großbritannien (Grimes Graves 2300–1700 v. Chr.),
  • in Frankreich, Belgien und Holland (Rijckholt, ca. 4500–2500 v. Chr.),
  • in Deutschland, Jütland und Polen.

Die prähistorischen Bergleute teuften bis zu 15 m tiefe Schächte in feuersteinführende Schichten ab und legten Strecken an. Als Werkzeuge dienten Hacken aus Hirschgeweih und Stein. Bei Obourg in Belgien wurde ein verunglückter prähistorischer Bergmann mit seiner Ausrüstung gefunden.

Erzbergwerke

Den großen Bedarf der Hochkulturen des nahen Ostens an Metallen deckte man schon frühzeitig auch aus europäischen Minen, die vermutlich von Prospektoren erschlossen wurden. Kupferbergwerke in Bulgarien und Jugoslawien wurden durch Keramikfunde in das 4. Jahrtausend vor Christus (v. Chr.) datiert. In Rudna Glava (Serbien) dringen vertikale Schächte 25 m tief in den Berg ein. Im ungarischen Kőszeg fanden Archäologen neben einer alten Kupfermine eine Schmiedewerkstatt mit Metallbarren, Bronzeresten und Tondüsen von Blasebälgen, Toneinsätze für Formen, einen tönernen Schmelztiegel und über 50 steinerne Gussformen. Steinerne Gussformen und Geräte, die auf derartige Werkstätten deuten, kennt man auch von Špania Dolina (Slowakei), aus Großbritannien (Alderley Edge, Cheshire) und Irland (Mount Gabriel).

Das besterforschte Kupferbergbaugebiet Europas ist das von Mitterberg im Salzburger Land. Dort gab es im späten 2. Jahrtausend v. Chr. 32 Erzgruben. Berechnungen ergaben, dass hier gleichzeitig 200 Bergleute, Hüttenarbeiter und Hilfskräfte tätig gewesen sein müssen. Man löste das Erz aus der Grubenwand, indem das Gestein erhitzt und mit Wasser abgeschreckt wurde. Die bronzezeitlichen Schächte waren bis zu 100 m lang. Das Chalkopyrit-Erz wurde in Tragkörben aus dem Bergwerk geschafft. Für Luftzirkulation sorgten Schächte, die die übereinander liegenden Stollen miteinander verbanden. Leitern aus Baumstämmen mit Trittkerben ermöglichten den Bergleuten den Zugang zu den Stollen.

Waschanlage in den Silberminen von Laurion (Argileza)

Die Kupfergruben der Iberischen Halbinsel wurden bereits 2500 v. Chr. durch eine kupferzeitliche Kultur erschlossen (Los Millares). Von hier verbreiten die Glockenbecher-Leute metallurgische Kenntnisse in Europa. Im Altertum waren die Silberminen von Laurion berühmt. Dort arbeiteten Sklaven für Athener Bürger. Die Römer beuteten die alten Gruben in Tartessos, in Britannien und Dakien (Rumänien) weiter aus und erschlossen in anderen Provinzen neue. Sie führten neue Techniken ein, z. B. Schöpfräder, um die Bergwerke zu entwässern, sowie Erzwaschanlagen.

Bergrecht

Hauptartikel: Bergrecht

Da die Erschließung und Ausbeutung von Lagerstätten sehr zeitaufwendig und kostenintensiv ist, ist es für Bergbaufirmen von Belang eine hohe Vertrags- und Investitionssicherheit zu haben. Dem gegenüber stehen die Interessen des Staates, höchstmögliche Steuern und Abgaben aus dem Bergbau zu erzielen. Kunden und Empfängerländer wünschen sich Versorgungssicherheit und niedrige Preise.

Es gibt zwei grundlegende Rechtsauffassungen und Konfliktlösungsmechanismen in Bezug auf die lokalen Eigentumsverhältnisse an natürlichen Rohstoffen:

  1. das Prinzip des Bergregals und/oder der Bergfreiheit. Die Rohstoffe sind vom Grundeigentum entkoppelt. Die Bodenschätze werden entweder vom Landesherren (Bergregal) oder Staat (Staatsvorbehalt) beansprucht und können von diesen verliehen werden, oder sie gelten als herrenlos, wobei ein Eigentum an ihnen aber nur durch staatliche Verleihung entsteht,
  2. der Grundsatz des Grundeigentümerbergbaus. Hier ist der Grundeigentümer der Besitzer der Bodenschätze. Auf öffentlichem Land erwirbt der Finder Ansprüche auf seinen Fund. Diese Auffassung stammt aus dem englischen Common Law.

Der französische Code civil und die angelehnten Rechtssysteme vertreten einen vermittelnden Standpunkt. Die oberirdischen Bodenschätze gehören dem Grundeigentümer, die unterirdischen dem Staat.

Je nach Lage, Verlauf und Erschließung von Rohstoffen ergeben sich damit auch Konflikte durch unterschiedliche Rechtstraditionen, Gebietskörperschaften und vertragliche Regelungen.

Die Entdeckung bzw. mögliche Erschließung umfangreicher Rohstoffvorkommen kann bestehende territoriale Konflikte und problematische Grenzziehungsfragen verschärfen, sowie auch zu neuen Rechtsinstrumenten führen. Beispielhaft sei hier die 200-Meilen-Zone bei Küstenstaaten genannt. Erfolgreiche grenzüberschreitende Konfliktregelungen wie die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (als Vorläuferorganisation der EU), beim Nordseeöl oder dem Spitzbergenvertrag begründeten eine stabile Grundlage für internationale Zusammenarbeit.

Bergbaulich geförderte Rohstoffe

Hauptartikel: Lagerstätte

Die im Bergbau geförderten Rohstoffe können in drei große Gruppen unterteilt werden: Element-, Energie- und Eigenschaftsrohstoffe.

Zur Gruppe der Elementrohstoffe gehören Grundstoffe für die Metallurgie und Chemie.

Die Gruppe der Energierohstoffe umfasst die Kohlenwasserstoffe, Kohle und Uran.

Die Gruppe der Eigenschaftsrohstoffe umfasst Steine und Erden, darunter Industrieminerale und Massenrohstoffe, sowie die Edelsteine und Halbedelsteine:

Methoden der Rohstoffgewinnung

Hauptartikel: Bergwerk

Zum Erschließen und Fördern der bergbaulich förderbaren Rohstoffe wird zwischen drei Methoden der Gewinnung unterschieden:

Bergbauorte

Wo befinden sich die wichtigsten Rohstoff-Fördergebiete der Erde?
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Umweltauswirkungen

Umweltauswirkungen und wirtschaftliche Umbrüche durch Einrichtungen von Bergwerken sind schon früh belegt. Vom Mittelalter bis in die Neuzeit findet man vielfache Kunde vom sogenannten „Berggeschrey" und Goldräuschen. Halden und Verhüttung im Umfeld der Bergwerke führten bereits im Mittelalter zur Herausbildung einer Galmeiflora und Schwermetallrasen.

Grundsätzlich muss bei der Einrichtung eines Bergwerks unabhängig von der Art der Rohstoffgewinnung eine Infrastruktur geschaffen werden, die den Abtransport ermöglicht. Wenn sich das Abbaugebiet – wie heute häufig der Fall – in abgelegenen Wildnis-Regionen befindet, führt bereits der Bau von Straßen oder Eisenbahnen und die Schaffung von Arbeitersiedlungen zwangsläufig zu einer weitreichenden Beeinflussung der natürlichen Umwelt. Die Erfahrung zeigt, dass entlang der Verkehrswege im Laufe der Zeit weitere Anlagen verschiedenster Art und damit neue Siedlungen und weitere Straßen entstehen, die zumindest die Parzellierung der Naturlandschaften und die Zerstörung von Habitaten immer mehr verstärken.[5]:S.4[6]

Eine große Anzahl der Konfliktfelder indigener Völker geht auf Maßnahmen der Rohstoffförderung zurück.[7][8][6] Ein anschauliches Beispiel für die Folgeentwicklungen von Bergbauprojekten ist der Bau der Erzbahn in schwedisch Lappland, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts maßgeblich die Erschließung des kaum besiedelten Nordens vorangetrieben hat.[9]

Erzbahn Kiruna - Narvik

Besonders der Tagebau – der aufgrund des zunehmenden Bedarfes an Rohstoffen immer größere Ausmaße annimmt – ist die massivste Form der Landschaftszerstörung im Vergleich zu Landwirtschaft, Besiedlung und Verkehr.[5]:S.4 Die Umschichtung von Millionen Tonnen Erdreich, die Vertiefung der Gruben, die Aufschüttung von Halden, die Verschlammung von Gewässern und der Wasserverbrauch haben weitreichende Auswirkungen auf den Naturhaushalt und den Grundwasserspiegel der betroffenen Regionen. Bisweilen sind davon auch Siedlungen betroffen, die dem Tagebau weichen müssen.[5]:S.5 Ein bekanntes Beispiel für die genannten Probleme ist der Tagebau Garzweiler in der Niederrheinischen Bucht. Andererseits sind damit auch Chancen der Erneuerung im Rahmen von Rekultivierungsmaßnahmen verbunden. Aufgelassene Gruben und Steinbrüche können zu wertvollen Biotopen werden. Die Einrichtung, Entwässerung, Bewetterung und Absicherung wie die Folgenutzung von Bergwerken und der zugehörigen Montanindustrie hat eine Vielzahl von Innovationen und Neuerungen im rechtlichen, planerischen wie unternehmerischen und technischen Umfeld zur Folge.

Neben den vorgenannten Auswirkungen führt nahezu jede Form des Bergbaus zu verschiedenen Emissionen giftiger Stoffe in Luft und Wasser. Große Umweltskandale dieser Art mit erheblichen gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung wurden von den Goldminen Südamerikas bekannt, bei denen große Mengen des hochgiftigen Quecksilbers in die Umwelt gelangen. Weitere problematische Stoffe bei der Gewinnung metallischer Erze sind Phosphor- und Schwefel-Verbindungen, Schwermetalle oder radioaktive Stoffe bei der Urangewinnung. Bei der Öl- und Gasförderung kommt es u. a. in Westsibirien[10] oder den Drittweltländern Afrikas kommt es durch dauerhaft defekte Anlagen (Bohrtürme, Pipelines u. ä.) zu einer nahezu irreversiblen Verseuchung von Böden und Gewässern. Während die Bergbauunternehmen Europas vielfach große Anstrengungen unternehmen, um diese Emissionen zu verhindern oder zu minimieren, sind die Auflagen und Maßnahmen in den Ländern der Dritten Welt oftmals ungenügend.[11][12]

Beispiele für erhebliche Umwelt-Auswirkungen verschiedener Bergwerke siehe u. a.

Yanacocha (Peru, Gold),

Chuquicamata (Chile, Kupfer)

Rössing-Mine (Namibia, Uran)

Grasberg-Mine (West-Papua, Gold und Kupfer)

Pangunamine (Papua-Neuguinea, Kupfer)

Lausitzer Braunkohlerevier (Deutschland)

El Cerrejón (Kolumbien, Steinkohle)

McArthur-River-Uranmine (Kanada, Uran)

Nigerdelta (Nigeria, konventionelles Erdöl)

Athabasca-Ölsande (Kanada, unkonventionelles Erdöl)

Bayan-Obo-Mine (Volksrepublik China, Seltene Erden)

Das amerikanische Blacksmith Institute ermittel seit 2006 die Top 10 der am stärksten verseuchten Orte der Erde. Dabei gehören Bergbau-Betriebe häufig zu den Verursachern. Zu nennen wären hier Kabwe in Sambia (Blei und Cadmium), Norilsk in Nord-Sibirien (Nickel, Kupfer, Cobalt, Blei), Dalnegorsk im ferner Osten Russlands (Blei, Cadmium, Quecksilber, Antimon), Sukinda in Nordost-Indien (Chrom) oder Tianying in Zentral-China (Blei und andere Schwermetalle).[13]

Panoramaaufnahme vom Tagebau Garzweiler mit den Kraftwerken in Grevenbroich-Frimmersdorf (links) und -Neurath sowie Bergheim-Niederaußem (rechts) im Hintergrund

Bergbauliche Berufe und Hochschulen

Im Laufe der Jahrhunderte bildeten sich eine Vielzahl an Berufsbildern im Bergbau heraus.

Heute noch wird in Deutschland an drei montanwissenschaftliche Hochschulen (auch Bergakademie genannt), die Technische Universität Bergakademie Freiberg, die Technische Universität Clausthal und die Rheinisch-westfälische technische Hochschule Aachen bergbaubezogene Studiengänge angeboten. Ferner bieten die Technische Fachhochschule Georg Agricola in Bochum und einige weitere Bergschulen bergbaubezogene Studiengänge an.

In Österreich existiert nur eine Hochschule für Berg- und Hüttenwesen: die Montanuniversität Leoben, kurz auch MU Leoben oder Montanuni genannt.

In der Schweiz kann man an der Universität Lausanne einen Master in Tunnelling erwerben.

Literatur

  •  Georgius Agricola: De re metallica libri XII. Basel 1556 (Digitalisat der 2. Ausgabe 1561).
  •  Der belehrende Bergmann. Ein leicht fassliches Lese- und Bildungsbuch für Kinder und Erwachsene. Friese, Pirna 1830 (Digitalisat).
  •  Karl Bax: Schätze aus der Erde. Die Geschichte des Bergbaus. Econ, Düsseldorf 1981, ISBN 3-430-11231-1.
  • Karlheinz Blaschke, Gerhard Heilfurth: Bergbau. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 1, Artemis & Winkler, München/Zürich 1980, ISBN 3-7608-8901-8, Sp. 1946–1952.
  •  Wilhelm Hermann, Gertrude Hermann: Die alten Zechen an der Ruhr. Vergangenheit und Zukunft einer Schlüsseltechnologie. Mit einem Katalog der „Lebensgeschichten“ von 477 Zechen.. 6. Auflage um einen Exkurs nach S. 216 erweiterte und in energiepolitischen Teilen aktualisierte Auflage 2008 der 5., völlig neu bearbeiteten und erweiterten Auflage 2003, Nachbearbeitung 2002: Christiane Syré, Endredaktion 2007 Hans-Curt Köster. Auflage. Verlag Langewiesche, Königstein i. Ts. 2008 (= Die Blauen Bücher), ISBN 978-3-7845-6994-9.
  •  Ernst-Ulrich Reuther: Einführung in den Bergbau. Ein Leitfaden der Bergtechnik und der Bergwirtschaft. Glückauf, Essen 1982, ISBN 3-7739-0390-1.
  •  Ulrich Borsdorf (Hrsg.): Untertage – Übertage – Bergarbeiterleben heute. Beck, München 1985, ISBN 3-406-30833-3.
  •  Wolfram Kaiser, Arina Völker (Hrsg.): Montanmedizin und Bergbauwissenschaften. Hallesches Symposium 1986. In: Wissenschaftliche Beiträge der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Band 63, 23, Halle an der Saale 1987.
  •  Lothar Suhling: Aufschliessen, Gewinnen und Fördern. Geschichte des Bergbaus. Rowohlt, Reinbek 1983, ISBN 3-499-17713-7.
  •  Bernd Küppers (Hrsg.): Bergbau und Hüttenwesen. Literatur aus vier Jahrhunderten (16. bis 19. Jahrhundert). Aus den historischen Beständen der Hochschulbibliothek der RWTH Aachen. In: Bibliographie historischer Bergbauliteratur. Shaker, Aachen 2002.
  •  Hans Röhrs: Erz und Kohle: Bergbau und Eisenhütten zwischen Ems und Weser. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1992, ISBN 3-921290-62-7.
  •  Hubert Rickelmann und Hans Röhrs: Der Ibbenbürener Steinkohlenbergbau von den Anfängen bis zur Gegenwart. Schöningh, Paderborn, München, Wien und Zürich 1987, ISBN 3-506-77223-6.
  •  Hans Röhrs: Der frühe Erzbergbau und die Hüttenindustrie im Tecklenburger Land. Ibbenbürener Vereinsdruckerei, Ibbenbüren 1987, ISBN 3-921290-23-6.
  •  Hans Grothe (Hrsg.): Bergbau. rororo Techniklexikon. Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek 1972, ISBN 3-499-19044-3.
  •  Hermann Cramer: Beiträge zur Geschichte des Bergbaues in der Provinz Brandenburg. Nr. 1-10, Halle 1872–1889, ISBN 978-3-941919-62-4 (eBook (Faksimilie), Potsdam 2010).
  •  Bueck, Leidig: Der Ausstand der Bergarbeiter im Ruhrkohlerevier Januar-Februar 1905. Potsdam 2009, ISBN 978-3-941919-35-8.
  •  IBA Fürst-Pückler-Land (Hrsg.): Bergbau Folge Landschaft. JOVIS, Berlin 2010, ISBN 978-3-86859-043-2.
  •  Friedrich P. Springer: Von Agricolas „pompen“ im Bergbau, „die das wasser durch den windt gezogen“, zu den Gestängetiefpumpen der Erdölförderung. In: Erdöl, Erdgas, Kohle. Nr. 10, 2007, S. 380 (Jahrgang 123).
  •  Friedrich P. Springer: Über Kameralismus und Bergbau. In: Der Anschnitt. Bd. 62, Nr. 5–6, 2010, S. 230–241.
  •  Lothar Köhling: Zeitreise in die Tiefe. Erinnerungen eines Bergmanns. Ohrlad, Köln 2011, ISBN 978-3-941335-14-1 (Hörbuch, ca. 100 min, Gelesen von Josef Tratnik).

Siehe auch

Weblinks

 Portal: Bergbau – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Bergbau
 Wiktionary: Bergbau – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Bergbau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Bergbau – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Bundesberggesetz, §3 Bergfreie und grundeigene Bodenschätze
  2. Mineralrohstoffgesetz Österreichs §2 und §3 (PDF; 208 kB)
  3. Bergrechtliche Grundlagen in der Schweiz ( Günter Tiess: Rechtsgrundlagen der Rohstoffpolitik. Springer, Wien 2009, ISBN : 978-3-211-09454-9.)
  4. http://www.tagesspiegel.de/wissen/georgien-goldrausch-im-kaukasus/1290482.html abgerufen am 11. Dezember 2012
  5. a b c Thomas Oertel: Untersuchung und Bewertung geogener und anthropogener Bodenschwermetallanreicherungen als Basis einer geoökologischen Umweltanalyse im Raum Eisleben-Hettstedt. Dissertation Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Kapitel 2: Umweltveränderungen in Bergbauregionen. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2003.[1] (PDF; 252 kB)
  6. a b „Bergbau“ in Entwicklungsländern - Herausforderungen und Handlungsansätze -. Website von Misereor, Aachen, 2011. Abgerufen am 15. Januar 2014.
  7. Weltweit: Indigene Konfliktherde - Bericht 57 - Dezember 2011. Website des Vereines "Freunde der Naturvölker e.V.". Abgerufen am 12. März 2013.
  8. Yvonne Bangert (Hrsg.): Indigene Völker - Ausgegrenzt und diskriminiert - Menschenrechtsreport Nr. 43 der Gesellschaft für bedrohte Völker - August 2006 zum internationalen Tag der Indigenen Völker.
  9. Rolf Kjellström: Samernas liv (schwedisch). Carlsson Bokförlag, Kristianstad 2003, ISBN 91-7203-562-5
  10. Hintergrundtext zur Öl- und Gasförderung in Westsibirien. Gesellschaft für bedrohte Völker, Juni 2005, abgerufen am 15. Januar 2014 (Der Artikel stellt einen sehr veralteten Zustand dar.).
  11. Forum Umwelt & Entwicklung: Buddeln bis zum „geht nicht mehr“? Rohstoffboom - Rohstofffluch. In: Forum Umwelt und Entwicklung – Rundbrief. Nr. 4, 2010, ISSN 1864-0982
  12. Hartmut Bossel: Umweltwissen – Daten, Fakten und Zusammenhänge. Springer, Berlin, Heidelberg, New York 1990/1994, ISBN 3-540-57225-2.
  13. Top Ten Threats 2013.pdf des Blacksmith Institutes







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