Brückenkopf

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur Römerbrücke in Algund siehe Brückenkopf (Algund). Zum Ingolstädter Unterbezirk siehe Brückenkopf (Ingolstadt).

Als Brückenkopf oder Brückenschanze wird ursprünglich eine Wehranlage bezeichnet, die zur Sicherung einer Flussbrücke errichtet wird. Brückenköpfe wurden häufig als Hornwerk oder Redan ausgeführt. Sie konnten aber, wie der Brückenkopf Jülich, auch den Grundriss eines Kronwerks aufweisen.

Brückenkopf im militärischen SprachgebrauchBearbeiten

Im militärischen Sprachgebrauch ist mit einem Brückenkopf eine militärische Stellung auf feindlichem Territorium gemeint, welche vom eigenen Territorium durch einen Fluss, einen See oder ein Meer getrennt ist. Zielsetzung ist es, einen Raum zu schaffen, welcher ein sicheres Anlanden des Nachschubs und der Truppen ermöglicht. Derartige Stellungen können im Rahmen einer amphibischen Operation erkämpft werden, wie etwa im Zweiten Weltkrieg bei der alliierten Landung in der Normandie. Auch beim Rückzug eines Heeres können Brückenköpfe entstehen, so zum Beispiel der zwischen Januar und Oktober 1943 von Wehrmachtstruppen gehaltene Kuban-Brückenkopf.

Brückenkopf in der zeitgenössischen ArchitekturBearbeiten

In der zeitgenössischen Architektur werden städtebaulich markante Gebäude, die Brückenauffahrten markieren, als Brückenkopf bezeichnet.

LiteraturBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

 Wiktionary: Brückenkopf – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen







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