Fußball-Weltmeisterschaft

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Weltmeisterschaften der Männer. Siehe auch Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen und zu weiteren Wettbewerben Fußball-Weltmeisterschaft (Begriffsklärung).
Fußball-Weltmeisterschaft
Logo
Voller Name FIFA World Cup
Abkürzung WM
Verband FIFA
Erstaustragung 1930
Mannschaften 32 (seit 1998)
Spielmodus Rundenturnier
(8 Gruppen à 4 Teams)
K.-o.-System
(ab Achtelfinale)
Titelträger SpanienSpanien Spanien (1. Titel)
Rekordsieger BrasilienBrasilien Brasilien (5 Siege)
Rekordspieler DeutscherDeutscher Lothar Matthäus (25)
Rekordtorschütze BrasilianerBrasilianer Ronaldo (15)
Website www.fifa.comVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Webseite
Qualifikation zu Konföderationen-Pokal

Die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer, offiziell FIFA World Cup oder FIFA Fussball-Weltmeisterschaft, ist ein Fußballturnier für Nationalmannschaften, bei dem alle vier Jahre der Fußball-Weltmeister ermittelt wird. Veranstalter ist der Weltfußballverband FIFA. Die Endrunde – eine ca. vierwöchige Veranstaltung – gilt nach den Olympischen Spielen als das bedeutendste Sportereignis der Welt. Amtierender Weltmeister ist Spanien. Die Endrunde der letzten Fußball-Weltmeisterschaft 2010 wurde in Südafrika ausgetragen, die Endrunde der folgenden Fußball-Weltmeisterschaft 2014 wird in Brasilien stattfinden.

Geschichte

Die Zeit des organisierten Fußballs begann 1863 mit der Gründung der englischen Football Association in London. Zu diesem Zeitpunkt war das britische Empire die einflussreichste Nation der Welt, es hatte auf der gesamten Welt seine Stützpunkte und britische Schiffe waren in jedem Hafen zu finden. Diese historische Besonderheit war die Grundlage für die weltweite Verbreitung der englischen Fußballregeln innerhalb einer Generation. Die ersten Spiele außerhalb der Britischen Inseln wurden in Seehäfen von britischen Matrosen organisiert.

Während des ausgehenden 19. Jahrhunderts wurden in Europa und Amerika viele Nationalverbände gegründet, was erstmals die Organisation internationaler Begegnungen ermöglichte. Das erste Spiel zwischen Vertretern nationaler Verbände fand am 30. November 1872 auf dem Hamilton Crescent, im heutigen Glasgower Stadtteil Partick zwischen Schottland und England statt, die Begegnung endete torlos.

Der 21. Mai 1904 war ein weiterer Meilenstein der Fußballgeschichte. An diesem Tag wurde im französischen Verbandshaus die FIFA gegründet und damit ein nationales Denken verhindert. Dennoch sollte es viele Jahrzehnte dauern, bis die amerikanischen Verbände einen bedeutenden Einfluss auf die von den europäischen Verbänden geprägte Politik der FIFA nehmen konnten.

Im Juli 1905 fand der zweite FIFA-Kongress statt, und der Niederländer Carl Anton Wilhelm Hirschmann machte den Vorschlag einer Weltmeisterschaft. Für diese rein europäische Veranstaltung hatte er bereits einen Spielplan erstellt, Austragungsland sollte die Schweiz sein. Die Kongressteilnehmer waren begeistert, aber vielen Worten folgten keine Taten.

Bis zur ersten Fußball-WM 1930 in Uruguay hatten die Olympia-Turniere quasi den Stellenwert einer Weltmeisterschaft. Aus Sicht der Olympia-Verantwortlichen war Fußball für die Spiele ungeeignet, da es sich nicht um eine Wettkampfsportart, sondern nur um ein Spiel handelte, und sie betrachteten diese Sportart als Showeinlage. 1896 war Fußball nicht im olympischen Programm, und vier Jahre später in Paris waren nur Frankreich, Belgien und England anwesend. 1904 in St. Louis traten drei nordamerikanische Mannschaften gegeneinander an.

Ein Glücksfall für die Zukunft des internationalen Fußballs war die Vergabe der Spiele an London 1908. Im Heimatland des Fußballs konnte man eine professionelle Organisation erwarten. Neben England stellten die Verbände aus Dänemark, Schweden und den Niederlanden eine Mannschaft auf. Frankreich schickte sogar zwei Teams in die britische Hauptstadt. Sieger wurden überzeugend die Engländer, die im Finale Dänemark, die damals stärkste Mannschaft Kontinentaleuropas, besiegten. 1912 nahmen bereits 13 Mannschaften am olympischen Fußballturnier teil. Die Finalbegegnung wiederholte sich, mit einem 4:2 konnten die Engländer erneut die Goldmedaille erringen.

1920 war Antwerpen der Mittelpunkt der Fußballwelt, und 14 Mannschaften kämpften um den Olympiasieg. Im Finale standen sich Belgien und die Tschechoslowakei gegenüber. Während des Spiels fühlten sich die Tschechoslowaken vom Schiedsrichter benachteiligt und verließen das Spielfeld, Belgien wurde zum Sieger erklärt.

Die Olympischen Spiele 1924 wurden zum ersten Weltturnier des Fußballs. Neben den Europäern schickte Ägypten ein Team. Ebenfalls dabei war eine US-amerikanische Auswahl, die allerdings zum Großteil aus europäischen Einwanderern bestand, sowie das Team aus Uruguay.

Die überzeugende Vorstellung südamerikanischen Fußballs vier Jahre zuvor führte dazu, dass vor dem olympischen Turnier von 1928 viele Mannschaften aus Südamerika zu Gastspielen in Europa eingeladen wurden. Die Olympiateilnehmer mussten Amateure sein, was zur Absage einiger wichtiger Länder führte. Der FIFA war zunehmend klar, dass die Amateurregel des IOC ein Problem darstellte. Deshalb entschied sie sich am 28. Mai 1929 für die Organisation einer eigenständigen Weltmeisterschaft. Neben Uruguay wollten auch einige europäische Länder diese Veranstaltung ermöglichen. Deren Gruppe wurde rasch kleiner und am Ende waren nur noch Italien, Ungarn und Uruguay übrig. Der argentinische Delegierte Adrian Beccar Varela hielt eine Rede für sein Nachbarland, was die beiden europäischen Mitbewerber überzeugte. Somit wurde Montevideo zum Austragungsort der ersten Fußball-Weltmeisterschaft bestimmt.

Regelwerk

Offizielle Bezeichnung

Die offizielle deutschsprachige Schreibweise der Fußball-Weltmeisterschaft ist FIFA Fussball-Weltmeisterschaft. Dabei wird die Schweizer Schreibweise ohne ß verwendet. Der Weltfußballverband FIFA hat seinen Hauptsitz in Zürich, Schweiz.

Vergabeverfahren zum Austragungsort

Bisherige Gastgeber der WM:
hellgrün 1×, dunkelgrün 2×

Über den Austragungsort einer Fußball-Weltmeisterschaft entscheidet der Exekutiv-Ausschuss der FIFA. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des FIFA-Präsidenten doppelt. Seit dem Jahr 1958 fanden alle Fußball-Weltmeisterschaften immer abwechselnd in Europa und einem anderen Kontinent statt.[1]

Im Jahr 2000 beschloss die FIFA ein so genanntes Rotationsverfahren, demzufolge Weltmeisterschaften ab 2010 im regelmäßigen Wechsel zwischen den sechs Kontinentalverbänden stattfinden werden. Dieses Verfahren wurde 2007 durch das Exekutivkomitee wieder abgeschafft. Ausgeschlossen sind nur die Kontinentalverbände, in welchen die letzten beiden Weltmeisterschaften stattgefunden haben. Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 bedeutete dies, dass Länder aus dem Afrikanischen Fußballverband und dem Südamerikanischen Fußballverband als Gastgeber ausgeschlossen waren.[2] Am 19. Dezember 2008 beschloss das FIFA-Exekutivkomitee auf seiner Sitzung in Tokio, die WM 2018 und die WM 2022 gleichzeitig zu vergeben.[3]

Qualifikation

Um an der Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen zu dürfen, muss die Nationalmannschaft eines beliebigen Landes sich über die Vorrunde qualifizieren (mit Ausnahme des Gastgeberlandes, das automatisch bei der Endrunde startberechtigt ist). Bei den Endrunden von 1938 bis einschließlich 2002 war neben dem Gastgeberland auch der amtierende Weltmeister automatisch startberechtigt.

In der Qualifikation treten alle von der FIFA anerkannten Mannschaften gegeneinander an. Die Qualifikation wird in jedem der Kontinentalverbände separat ausgetragen. Jedem Kontinentalverband steht eine bestimmte Anzahl an Teilnehmern zu, wobei es auch „halbe“ Startplätze gibt, die sich in einer interkontinentalen Relegation durchsetzen müssen.

Der Modus in den Qualifikationsturnieren ist von Kontinent zu Kontinent unterschiedlich. So spielen in der südamerikanischen Zone alle zehn Nationalmannschaften in einer Gruppe. Die vier besten Teams der Gruppe sind für die Endrunde qualifiziert, während die fünftplatzierte Nationalmannschaft in Relegationsspielen gegen einen nordamerikanischen Vertreter um einen weiteren Startplatz spielt. In den anderen Kontinentalverbänden werden die Teilnehmer auch in Gruppenspielen oder im K.-o.-System ermittelt.

Endrunde

Die qualifizierten Mannschaften spielen mit dem vorher bestimmten Gastgeberland in einem ca. vier Wochen dauernden Wettstreit um den Titel des Weltmeisters, welcher alle vier Jahre vergeben wird. Der Modus der Endrunde wurde im Lauf der Geschichte mehrfach verändert. Frühere Modi sind weiter unten beschrieben. Der aktuell gültige Modus ist seit 1998 im Einsatz.

In der ersten Turnierphase (Gruppenphase) sind die Mannschaften nach dem Zufallsprinzip in mehrere Gruppen mit jeweils vier Mannschaften unterteilt, wobei einige Mannschaften nach gewissen Kriterien (Gastgeber, Weltmeister, FIFA-Rangliste) gesetzt und die anderen Mannschaften aus vorwiegend regional orientierten Lostöpfen gezogen werden. Dadurch soll verhindert werden, dass in der Gruppenphase bereits die Turnierfavoriten aufeinandertreffen oder eine Gruppe nur aus Nationalmannschaften eines Kontinents besteht.

Jedes Team hat in der Gruppenphase drei Spiele gegen seine Gruppengegner zu bestreiten. Jeder Sieg bringt seit 1994 drei Punkte (vorher 2), ein Unentschieden bringt einen Punkt, und eine Niederlage bringt keinen Punkt ein. Die beiden punktschwächsten Mannschaften scheiden nach den drei Spielen aus. Besteht Punktegleichheit, wird nach verschiedenen Kriterien der Bessere ermittelt. Erstes Kriterium ist die Tordifferenz. Sollte diese gleich sein, kommt als Nächstes die Anzahl der in allen Gruppenspielen erzielten Tore zum Tragen. Danach entscheidet der direkte Vergleich der punktgleichen Mannschaften (vgl. Art. 31 Nr. 5 der FIFA-Regeln für die FIFA WM 2006[4]) und letztlich das Los.

In den kommenden Phasen gilt das K.-o.-System, d.h. es kommt nur der Sieger in die jeweils nächste Runde. Steht es nach Ablauf der regulären, 90-minütigen Spielzeit Unentschieden, geht das Spiel in die Verlängerung. Für die Entscheidung in der Verlängerung war zwischenzeitlich eine Regelung mit Golden Goal im Einsatz. Seit der WM 2006 findet die Verlängerung wieder in klassischer Form statt. Die beiden Teams spielen zweimal 15 Minuten, unterbrochen von einer kurzen Pause. Die Mannschaft, die in der Verlängerung mehr Tore erzielt, hat gewonnen. Sollte nach der Verlängerung immer noch kein Sieger feststehen, muss das Elfmeterschießen entscheiden.

Nachdem in der Gruppenphase die Hälfte der Mannschaften ausgeschieden sind, verbleiben 16 Teams, die in den Achtelfinalspielen um ein Weiterkommen kämpfen. Dabei spielt jeder Gruppenerste gegen den Gruppenzweiten einer anderen Gruppe. Die Sieger der Achtelfinals bestreiten eines von vier Spielen, die als Viertelfinale bezeichnet werden. Die vier Sieger dieser Partien dürfen in eines von zwei Halbfinalen einziehen.

Die beiden Verlierer der Halbfinalspiele bestreiten das Spiel um den dritten Platz der WM, welches am Vorabend des Finalspiels stattfindet und auch als „Kleines Finale“ bezeichnet wird. Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft ist eines der prestigeträchtigsten und beliebtesten sportlichen Ereignisse, die ein Fußballspieler erleben kann. Das Siegerteam des Finalspiels bekommt den Pokal und darf sich für vier Jahre Weltmeister nennen.

Der Austragungsmodus im Wandel

Der Austragungsmodus der Fußballweltmeisterschaften wurde mehrmals geändert. Das erste Turnier 1930 sollte eigentlich komplett im K.-o.-System durchgeführt werden. Da aber nur 13 Mannschaften angereist waren, entschloss man sich, vor dem Start zunächst eine Gruppenphase mit drei Gruppen à drei und einer Gruppe à vier Mannschaften durchzuführen. Die Sieger der Gruppen spielten im Halbfinale gegeneinander, die beiden Sieger bestritten das Finale.

1934 und 1938 wurde das Turnier komplett im K.-o.-System durchgeführt, bei einem Unentschieden nach Verlängerung gab es einen Tag (1934) bzw. zwei bis fünf Tage (1938) später ein Wiederholungsspiel. Danach hätte ggf. das Los entschieden.

1950 kehrte man zum Gruppenmodus in der Vorrunde zurück. Da drei qualifizierte Mannschaften auf die Teilnahme verzichteten gab es zwei Gruppen mit vier, eine Gruppe mit drei und eine mit zwei Teams. Die vier Gruppensieger spielten anschließend in einer weiteren Gruppenrunde den Weltmeister aus, so dass es kein offizielles Endspiel gab. Jedoch ergab es sich, dass im dritten Spiel die beiden bestplatzierten Mannschaften aufeinandertrafen.

1954 wurde die Vorrunde in einem etwas ungewöhnlichen Gruppenmodus mit vier Gruppen durchgeführt. Pro Gruppe waren zwei Teams gesetzt, die nicht gegeneinander spielen mussten.Endeten Spiele in der Gruppenphase remis, wurden sie um zweimal 15 Minuten verlängert. Bei Punktgleichheit des Zweiten und Dritten gab es ein Entscheidungsspiel. Anschließend fand eine K.-o.-Runde statt, bei der – wenn man das damals nicht gültige Torverhältnis heranziehen würde – jeweils die Gruppen-„Sieger“ und die -„Zweiten“ gegeneinander spielten, so dass im Endspiel der „beste“ Gruppensieger (Ungarn) gegen den „besten“ Zweiten (Deutschland) stand. Tatsächlich wurden aber bei gleichen Punkten die Gruppensieger per Los ermittelt, wodurch Mannschaften mit einem schlechteren Torverhältnis (Jugoslawien und Österreich) Gruppensieger wurden.

1958 wurde die Vorrunde ebenfalls im Gruppenmodus, aber ohne gesetzte Teams gespielt, bei Punktgleichheit gab es aber weiterhin Entscheidungsspiele. Die K.-o.-Runde wurde im Überkreuzvergleich (Erster gegen Zweiter einer anderen Gruppe) durchgeführt.

1962 bis 1970 wurde für die Ermittlung der Gruppensieger und -zweiten auch das Torverhältnis herangezogen, die K.-o.-Runde erfolgte wie 1958.

1974 und 1978 folgte nach der Vorrunde mit 16 Mannschaften eine Zwischenrunde, in der je zwei Gruppensieger und Gruppenzweite in zwei Gruppen wieder jeder gegen jeden die Endspielteilnehmer ausspielten. Die beiden Zwischenrundenzweiten spielten den dritten Platz aus. Es gab also keine Halbfinalspiele.

1982 wurde erstmals ein Turnier mit 24 Mannschaften durchgeführt. Nach der Vorrunde im nun üblichen Gruppenmodus erfolgte eine Zwischenrunde mit vier Gruppen à drei Mannschaften. Die Gruppensieger spielten im Halbfinale gegeneinander die beiden Finalisten aus. Bei diesem Turnier wurde auch erstmals ein Elfmeterschießen durchgeführt, wenn ein Spiel nach Verlängerung noch remis stand.

1986 bis 1994 qualifizierten sich neben den sechs Gruppensiegern und Gruppenzweiten noch die vier besten Gruppendritten für das erstmals seit 1938 ausgetragene Achtelfinale.

Seit 1998 wird das Turnier mit 32 Mannschaften durchgeführt. Für das Achtelfinale qualifizieren sich die acht Gruppensieger und -zweiten, wobei zwei Mannschaften aus derselben Gruppe erst wieder im Finale aufeinandertreffen können. 2002 jedoch sollte verhindert werden, dass die beiden Veranstalter (Japan und Südkorea) zu früh aufeinandertreffen können, wodurch zwei Mannschaften aus der gleichen Gruppe (Brasilien und Türkei) im Halbfinale erneut gegeneinander spielten.

Die Austragungsmodi im Überblick
Jahr Ausrichter Turnierform Bemerkungen
Vorrunde Finalrunde
1930 UruguayUruguay Uruguay 3 Gruppen à 3
1 Gruppe à 4
Halbfinale
Finale
geplant war sofortiges K.-o.-System; 3 Mannschaften nicht angetreten; kein Spiel um Platz 3
1934 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Italien Achtelfinale
Viertelfinale
Halbfinale
Spiel um Platz 3 / Finale
Gastgeber Italien musste sich qualifizieren;
Weltmeister Uruguay nahm nicht teil
1938 FrankreichFrankreich Frankreich Österreich nicht angetreten (Teil der „großdeutschen Mannschaft“)
1950 Brasilien 1889Brasilien Brasilien 2 Gruppen à 4
1 Gruppe à 3
1 Gruppe à 2
1 Gruppe à 4 3 Mannschaften nicht angetreten; kein Finale
1954 SchweizSchweiz Schweiz 4 Gruppen à 4 Viertelfinale
Halbfinale
Spiel um Platz 3 / Finale
2 gesetzte Mannschaften pro Gruppe spielten nicht gegeneinander, teilweise Losentscheide um den Gruppensieg und Entscheidungsspiele um den 2. Gruppenplatz
1958 SchwedenSchweden Schweden
1962 ChileChile Chile erstmalige Ermittlung der Gruppensieger und -zweiten durch das Torverhältnis (Quotient)
1966 EnglandEngland England
1970 MexikoMexiko Mexiko Einführung der gelben und roten Karten; erstmals zwei Auswechslungen pro Spiel zugelassen
1974 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland 2 Gruppen à 4
Spiel um Platz 3 / Finale
erstmalige Ermittlung der Gruppensieger und -zweiten durch die Tordifferenz; Sieger der 2. Finalrunde im Finale; kein Halbfinale
1978 ArgentinienArgentinien Argentinien
1982 SpanienSpanien Spanien 6 Gruppen à 4 4 Gruppen à 3
Halbfinale
Spiel um Platz 3 / Finale
Sieger der 2. Finalrunde im Halbfinale, erstmalige Anwendung des Elfmeterschießens im Halbfinale
1986 MexikoMexiko Mexiko Achtelfinale
Viertelfinale
Halbfinale
Spiel um Platz 3 / Finale
beste 4 Gruppendritte weiter
1990 ItalienItalien Italien
1994 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
1998 FrankreichFrankreich Frankreich 8 Gruppen à 4 Golden Goal
2002 Korea SudSüdkorea Südkorea
JapanJapan Japan
2006 DeutschlandDeutschland Deutschland erstmals Weltmeister nicht mehr automatisch qualifiziert
2010 SudafrikaSüdafrika Südafrika
2014 BrasilienBrasilien Brasilien

Die Trophäen

Der Jules-Rimet-Pokal - die Siegestrophäe von 1930 bis 1970

Bei der ersten Fußball-Weltmeisterschaft 1930 wurde bekannt gegeben, dass derjenige Verband, dessen Auswahl den Weltpokal dreimal gewinnt, diesen behalten dürfe. Durch den dritten WM-Gewinn der Brasilianischen Nationalmannschaft 1970 ging die Trophäe, welche 1946 nach dem FIFA-Präsidenten Coupe Jules-Rimet benannt worden war, in den Besitz des Brasilianischen Fußballverbandes über. Das Original wurde 1983 gestohlen und vermutlich eingeschmolzen.[5]

Aus 53 Entwürfen wurde der von dem Italiener Silvio Gazzaniga entworfene FIFA-WM-Pokal ausgewählt, der seit 1974 an den Turniersieger vergeben wird. Der Wanderpokal ist 36,8 cm hoch, wiegt 6175 g und besteht aus 18-karätigem Gold sowie zwei Ringen aus Malachit. Zunächst durfte der amtierende Fußball-Weltmeister den Pokal bis zur nächsten WM behalten.[6] Nun muss der Original-Pokal auf Verlangen der FIFA spätestens bei der Abreise aus dem Gastgeberland der Endrunde der FIFA zurückgegeben werden. Der Weltmeister erhält eine vergoldete Replik. Auch die Replik bleibt Eigentum der FIFA und muss dieser auf Verlangen zurückgegeben werden.[7] Anfang 2006 wurde der Pokal auf einer dreimonatigen Reise in der ganzen Welt im Rahmen der „FIFA World Cup Trophy Tour“ vorgestellt, und dann ab April 2006 im Gastgeberland Deutschland, wo mehr als 100.000 Menschen den „Heiligen Gral“ des Fußballs besichtigten. Von 21. September 2009 bis 2. Mai 2010 ging der Pokal auf eine 225 Tage und 134.000 Kilometer lange Weltreise durch 91 Städte in 84 Ländern. Anschließend ging er auf Reise durch Städte und Townships in Südafrika.[8]

Die Mannschaften auf dem ersten, zweiten und dritten Platz bekommen Medaillen aus Gold, Silber oder Bronze.

Erstteilnahmen

Insgesamt sind in der FIFA 209 nationale Fußballverbände registriert.[9] (Stand: November 2013.) Bis einschließlich der WM 2014 waren 77 dieser Verbände bei einer Weltmeisterschafts-Endrunde mit einer eigenen Auswahl vertreten. Die folgende Liste gibt einen Überblick der WM-Premieren aller bisherigen Teilnehmer einschließlich der zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Bezeichnung ihres Staates bzw. Teilstaates.

  • Fett geschriebene Mannschaften wurden bei ihrer ersten Teilnahme Weltmeister.
  • mit einem * gekennzeichnete Mannschaften waren bei ihrer ersten Teilnahme gleichzeitig Ausrichter
  • Kursiv geschriebene Mannschaften gehörten zum Rechtsnachfolger aufgelöster Staaten bzw. Verbände und hatten in der offiziellen FIFA-Statistik die vollständigen Ergebnisse und Titel ihrer Vorgänger übernommen. (siehe auch Fußnoten)
Jahr Erstteilnehmer
1930 ArgentinienArgentinien Argentinien BelgienBelgien Belgien BolivienBolivien Bolivien Brasilien 1889Brasilien Brasilien
ChileChile Chile FrankreichFrankreich Frankreich Jugoslawien Konigreich 1918Jugoslawien Jugoslawien[B 1] Mexiko 1918Mexiko Mexiko
Paraguay 1842Paraguay Paraguay Peru 1825Peru Peru Rumänien KonigreichRumänien Rumänien UruguayUruguay Uruguay *
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten USA
1934 Agypten 1922Ägypten Ägypten Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutschland[B 2] Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Italien * NiederlandeNiederlande Niederlande
OsterreichÖsterreich Österreich SchwedenSchweden Schweden SchweizSchweiz Schweiz Spanien Zweite RepublikZweite Spanische Republik Spanien
Tschechoslowakei 1920Tschechoslowakei Tschechoslowakei[B 3] Ungarn 1918Ungarn Ungarn
1938 KubaKuba Kuba NiederlandeNiederlande Niederländisch-Indien[B 4] NorwegenNorwegen Norwegen PolenPolen Polen
1950 EnglandEngland England
1954 SchottlandSchottland Schottland Korea SudSüdkorea Südkorea TurkeiTürkei Türkei Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland[B 2]
1958 NordirlandNordirland Nordirland Sowjetunion 1955Sowjetunion Sowjetunion[B 5] Wales 1953Wales Wales
1962 Bulgarien 1946Bulgarien Bulgarien KolumbienKolumbien Kolumbien
1966 Korea NordNordkorea Nordkorea PortugalPortugal Portugal
1970 El SalvadorEl Salvador El Salvador IsraelIsrael Israel MarokkoMarokko Marokko
1974 AustralienAustralien Australien Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR[B 2] Haiti 1964Haiti Haiti ZaireZaire Zaire[B 6]
1978 Iran 1964Iran Iran TunesienTunesien Tunesien
1982 AlgerienAlgerien Algerien HondurasHonduras Honduras KamerunKamerun Kamerun KuwaitKuwait Kuwait
NeuseelandNeuseeland Neuseeland
1986 DanemarkDänemark Dänemark Irak 1963Irak Irak KanadaKanada Kanada
1990 Costa RicaCosta Rica Costa Rica IrlandIrland Irland Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate VA Emirate
1994 GriechenlandGriechenland Griechenland NigeriaNigeria Nigeria RusslandRussland Russland[B 5] Saudi-ArabienSaudi-Arabien Saudi-Arabien
1998 JamaikaJamaika Jamaika JapanJapan Japan KroatienKroatien Kroatien SudafrikaSüdafrika Südafrika
Jugoslawien Bundesrepublik 1992Jugoslawien BR Jugoslawien[B 1]
2002 China VolksrepublikChina Volksrepublik China EcuadorEcuador Ecuador SenegalSenegal Senegal SlowenienSlowenien Slowenien
2006 AngolaAngola Angola ElfenbeinküsteElfenbeinküste Elfenbeinküste GhanaGhana Ghana TogoTogo Togo
Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago UkraineUkraine Ukraine[B 7] TschechienTschechien Tschechien[B 3] Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Serbien und Montenegro[B 1]
2010 SlowakeiSlowakei Slowakei[B 3] SerbienSerbien Serbien[B 1]    
2014 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina      
  1. a b c d Serbien wird bei der FIFA als Nachfolger von folgenden „drei Ländern“ gewertet: 1.) Jugoslawien (Debüt 1930), 2.) Bundesrepublik Jugoslawien oder Rest-Jugoslawien („Debüt“ 1998 unter dem Namen Jugoslawien) und 3.) Serbien und Montenegro (Name der Bundesrepublik Jugoslawien ab Februar 2003 bis zur Abspaltung von Montenegro, „Debüt“ 2006 unter dem Namen Serbien und Montenegro). Die Ergebnisse all dieser Mannschaften werden in der FIFA-Statistik Serbien zugeordnet. Als Debüt Serbiens gilt somit das Jahr 1930. Siehe dazu Länderstatistik Serbiens bei der FIFA. Unter eigenem Namen trat Serbien das erste Mal erst 2010 bei einer WM auf.
  2. a b c Der Deutsche Fußball-Bund DFB ist Gründungsmitglied der FIFA und repräsentiert somit seit 1904 Deutschland im internationalen Fußball, unabhängig von der jeweiligen Staatsform in Deutschland. Die erste WM-Teilnahme erfolgte 1934. Kriegsbedingt wurde der DFB nach 1945 aufgelöst und wiedergegründet, die Wiederaufnahme in die FIFA erfolgte erst nach der WM 1950. Von 1954 bis 1990 wurde für die DFB-Mannschaft auch der vollständige Staatsname „Bundesrepublik Deutschland“ angegeben, ab 1994 wieder nur noch „Deutschland“. Der DFV der DDR wurde bei der FIFA als Vertreter eines eigenen Staates anerkannt, dessen Ergebnisse gehen somit nicht mit in die Statistik der DFB-Mannschaft ein. Siehe dazu Länderstatistik Deutschland bei der FIFA.
  3. a b c Sowohl Tschechien („Debüt“ unter diesem Namen 2006) als auch die Slowakei („Debüt“ 2010 unter diesem Namen) galten bei der FIFA zunächst beide als Nachfolger der Tschechoslowakei (Debüt 1934). Dies führte dazu, dass die Ergebnisse der Tschechoslowakei sowohl Tschechien als auch der Slowakei zugerechnet wurden. Daher galt für beide Länder das Jahr 1934 als Debüt bei einer WM. Siehe dazu die Länderstatistik Tschechiens bei der FIFA. Mittlerweile wird 2010 von der FIFA als Jahr der ersten Teilnahme der Slowakei betrachtet. Dennoch werden dabei die Statistiken slowakischer Spieler, die für die Tschechoslowakei aufgelaufen sind, der slowakischen Mannschaft zugeordnet.(FIFA-Statistik der Slowakei)
  4. Heute IndonesienIndonesien Indonesien
  5. a b Russland gilt bei der FIFA als Nachfolger der UdSSR. Die Ergebnisse der sowjetischen Mannschaft werden in der FIFA-Statistik Russland zugeordnet. Als Debüt Russlands gilt somit das Jahr 1958. Unter eigenem Namen trat Russland erstmals 1994 bei einer WM auf. Siehe dazu Länderstatistik Russlands bei der FIFA.
  6. Heute Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo
  7. Die Ukraine nahm als Teil der UdSSR an den Turnieren 1958 bis 1990 teil. Ukrainische Spieler waren in dieser Zeit wichtige Spieler der sowjetischen Nationalmannschaft, z.B. Oleh Blochin, der mit der UdSSR 1982 und 1986 an der WM teilnahm. 1994 spielten mit Sergei Juran, Juri Nikiforow, Wladislaw Ternawski und Ilja Zymbalar noch in der Ukraine geborene Spieler für Russland bei der WM. Die Ergebnisse der UdSSR werden aber allein Russland zugerechnet und als erste WM-Teilnahme der Ukraine gilt 2006.

siehe auch: Fußball-Weltmeisterschaft/Teilnehmerübersicht

Die Turniere im Überblick

Jahr Gastgeber Finale Spiel um Platz drei
Sieger Ergebnis 2. Platz 3. Platz Ergebnis 4. Platz
1930
Details
Uruguay UruguayUruguay
Uruguay
4:2 ArgentinienArgentinien
Argentinien
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten
USA
nicht ausgetragen 1 Jugoslawien Konigreich 1918Jugoslawien
Jugoslawien
1934
Details
Italien Italien 1861Königreich Italien (1861–1946)
Italien
2:1 n. V. Tschechoslowakei 1920Tschechoslowakei
Tschechoslowakei
Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit)
Deutschland
3:2 OsterreichÖsterreich
Österreich
1938
Details
Frankreich Italien 1861Königreich Italien (1861–1946)
Italien
4:2 Ungarn 1918Ungarn
Ungarn
Brasilien 1889Brasilien
Brasilien
4:2 SchwedenSchweden
Schweden
2 1950 2
Details
Brasilien UruguayUruguay
Uruguay
3 Finalrunde 3 Brasilien 1889Brasilien
Brasilien
SchwedenSchweden
Schweden
Finalrunde Spanien 1945Spanien
Spanien
1954
Details
Schweiz Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
BR Deutschland
3:2 Ungarn 1949Ungarn
Ungarn
OsterreichÖsterreich
Österreich
3:1 UruguayUruguay
Uruguay
1958
Details
Schweden Brasilien 1889Brasilien
Brasilien
5:2 SchwedenSchweden
Schweden
FrankreichFrankreich
Frankreich
6:3 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
BR Deutschland
1962
Details
Chile Brasilien 1960Brasilien
Brasilien
3:1 TschechoslowakeiTschechoslowakei
Tschechoslowakei
ChileChile
Chile
1:0 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien
Jugoslawien
1966
Details
England EnglandEngland
England
4:2 n. V. Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
BR Deutschland
PortugalPortugal
Portugal
2:1 Sowjetunion 1955Sowjetunion
UdSSR
1970
Details
Mexiko Brasilien 1968Brasilien
Brasilien
4:1 ItalienItalien
Italien
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
BR Deutschland
1:0 UruguayUruguay
Uruguay
1974
Details
BR Deutschland Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
BR Deutschland
2:1 NiederlandeNiederlande
Niederlande
PolenPolen
Polen
1:0 Brasilien 1968Brasilien
Brasilien
1978
Details
Argentinien ArgentinienArgentinien
Argentinien
3:1 n. V. NiederlandeNiederlande
Niederlande
Brasilien 1968Brasilien
Brasilien
2:1 ItalienItalien
Italien
1982
Details
Spanien ItalienItalien
Italien
3:1 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
BR Deutschland
PolenPolen
Polen
3:2 FrankreichFrankreich
Frankreich
1986
Details
4 Mexiko 4 ArgentinienArgentinien
Argentinien
3:2 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
BR Deutschland
FrankreichFrankreich
Frankreich
4:2 n. V. BelgienBelgien
Belgien
1990
Details
Italien Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland
BR Deutschland
1:0 ArgentinienArgentinien
Argentinien
ItalienItalien
Italien
2:1 EnglandEngland
England
1994
Details
USA BrasilienBrasilien
Brasilien
0:0 n. V.
3:2 i. E.
ItalienItalien
Italien
SchwedenSchweden
Schweden
4:0 BulgarienBulgarien
Bulgarien
1998
Details
Frankreich FrankreichFrankreich
Frankreich
3:0 BrasilienBrasilien
Brasilien
KroatienKroatien
Kroatien
2:1 NiederlandeNiederlande
Niederlande
2002
Details
Japan und Südkorea BrasilienBrasilien
Brasilien
2:0 DeutschlandDeutschland
Deutschland
TurkeiTürkei
Türkei
3:2 Korea SudSüdkorea
Südkorea
2006
Details
Deutschland ItalienItalien
Italien
1:1 n. V.
5:3 i. E.
FrankreichFrankreich
Frankreich
DeutschlandDeutschland
Deutschland
3:1 PortugalPortugal
Portugal
2010
Details
Südafrika SpanienSpanien
Spanien
1:0 n. V. NiederlandeNiederlande
Niederlande
DeutschlandDeutschland
Deutschland
3:2 UruguayUruguay
Uruguay
2014
Details
Brasilien
2018
Details
Russland
2022
Details
Katar
1 1930 wurde das Spiel um Platz 3 zwischen den Unterlegenen der Halbfinalspiele USA und Jugoslawien nicht ausgetragen. Die FIFA führt die USA jedoch als Drittplatzierten, da die Mannschaft über das Turnier gesehen besser abschnitt.
2 Die FIFA konnte sich auf ihrem Kongress im Jahre 1939 nicht zwischen Brasilien und Deutschland als Gastgeber für die WM 1942 einigen und vertagte die Entscheidung. Kurze Zeit später brach der Zweite Weltkrieg aus und machte alle Planungen zunichte. Wegen des andauernden Krieges verschob die FIFA die nächste WM zunächst auf unbestimmte Zeit.
3 Das entscheidende letzte Spiel der beiden führenden Mannschaften gewann Uruguay mit 2:1 gegen Gastgeber Brasilien.
4 Als Gastgeber für die WM 1986 war ursprünglich Kolumbien vorgesehen. Aus finanziellen Gründen sagte Kolumbien die Ausrichtung des Turniers am 5. November 1982 endgültig ab. Am 20. Mai 1983 wurde Mexiko von der FIFA zum Ersatzausrichter der WM 1986 ernannt.

Ranglisten

nach Ländern
Rang Land Titel Jahr(e) 2. Platz 3. Platz 4. Platz Finale Halbfinale
1 BrasilienBrasilien Brasilien 5 1958, 1962, 1970, 1994, 2002 2 2 1 6 (7 1) 7 (10 2 3 4)
2 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) / ItalienItalien Italien 4 1934, 1938, 1982, 2006 2 1 1 6 7 (8 4)
3 Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) / DeutschlandDeutschland Deutschland 3 1954, 1974, 1990 4 4 1 7 11 (12 3)
4 ArgentinienArgentinien Argentinien 2 1978, 1986 2 4 3 (4 4)
5 UruguayUruguay Uruguay 2 1930, 1950 3 1 (2 1) 4 (52)
6 FrankreichFrankreich Frankreich 1 1998 1 2 1 2 5
7 EnglandEngland England 1 1966 1 1 2
8 Spanien 1945Spanien / SpanienSpanien Spanien 1 2010 1 1 1 (2 2)
9 NiederlandeNiederlande Niederlande 3 1 3 2 (4 3 4)
10 TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 2 2 2
11 Ungarn 1918Ungarn / Ungarn 1949Ungarn Ungarn 2 2 2
12 SchwedenSchweden Schweden 1 2 1 1 3 (4 2)
13 PolenPolen Polen 2 1 (2 3)
14 OsterreichÖsterreich Österreich 1 1 2
PortugalPortugal Portugal 1 1 2
16 ChileChile Chile 1 1
KroatienKroatien Kroatien 1 1
TurkeiTürkei Türkei 1 1
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1 1 5
20 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 2 2 5
21 BelgienBelgien Belgien 1 1
BulgarienBulgarien Bulgarien 1 1
SowjetunionSowjetunion Sowjetunion 1 1
Korea SudSüdkorea Südkorea 1 1
 Jeweilige Rekordmarke
1 Bei der WM 1950 gab es kein eigentliches Finale, das letzte Endrundenspiel zwischen Brasilien und Uruguay entschied aber über den Weltmeistertitel und wird daher vielfach als Finalspiel angesehen.
2 Bei der WM 1950 gab es kein eigentliches Halbfinale, die Runde der letzten Vier mit Brasilien, Schweden, Spanien und Uruguay wird daher vielfach als Halbfinale angesehen.
3 Bei der WM 1974 gab es kein eigentliches Halbfinale, die abschließenden Zwischenrundenspiele zwischen Deutschland und Polen sowie Brasilien und den Niederlanden entschieden aber über den Einzug ins Finale und werden daher vielfach als Halbfinalspiele angesehen.
4 Bei der WM 1978 gab es kein eigentliches Halbfinale, das abschließende Zwischenrundenspiel zwischen Italien und den Niederlanden entschied aber über den Einzug ins Finale ebenso wie das zweite Spiel der anderen Zwischenrundengruppe zwischen Argentinien und Brasilien. Daher werden sie vielfach als Halbfinalspiele angesehen.
5 Bei der ersten WM 1930 wurde das Spiel um den dritten Platz nicht ausgetragen. Die FIFA führt die USA jedoch als Drittplatzierten, da die Mannschaft über das Turnier gesehen besser als Jugoslawien abschnitt.

Seit einigen Jahren wird die Anzahl der bisher erworbenen Weltmeistertitel durch Sterne dargestellt, die meist oberhalb der Logos des Fußballverbands auf dem Trikot der Nationalmannschaften angebracht sind. Als erste Mannschaft trug Brasilien 1971 drei Sterne, heute sind es fünf (siehe auch Meisterstern).

nach Konföderationen
Rang Konföderation Titel 2. 3. 4.
1 UEFA Logo.png UEFA 10 15 15 14
2 CONMEBOL logo.svg CONMEBOL 9 4 3 4
3 CONCACAF logo.svg CONCACAF 1
4 Afc.svg AFC 1
5 CAF 2009 Logo.svg CAF
Oceania Football Confederation logo.svg OFC

Rekordspieler

Lothar Matthäus, der Spieler mit den meisten WM-Einsätzen
Endrunden-Teilnahmen
Rang Spieler Teilnahmen Turniere
1 Mexiko 1934Mexiko Antonio Carbajal 5 1950, 1954, 1958, 1962, 1966
DeutschlandDeutschland Lothar Matthäus 1982, 1986, 1990, 1994, 1998
3 Brasilien 1960Brasilien Carlos José Castilho 4 1950*, 1954, 1958*, 1962*
Brasilien 1960Brasilien Djalma Santos 1954, 1958, 1962, 1966
Sowjetunion 1955Sowjetunion Lew Jaschin 1958, 1962, 1966, 1970*
Brasilien 1968Brasilien Pelé 1958, 1962, 1966, 1970
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Karl-Heinz Schnellinger 1958, 1962, 1966, 1970
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Uwe Seeler 1958, 1962, 1966, 1970
Bulgarien 1971Bulgarien Dobromir Schetschew 1962, 1966, 1970, 1974*
ItalienItalien Gianni Rivera 1962, 1966, 1970, 1974
UruguayUruguay Pedro Rocha 1962, 1966, 1970, 1974
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Sepp Maier 1966*, 1970, 1974, 1978
PolenPolen Władysław Żmuda 1974, 1978, 1982, 1986
ArgentinienArgentinien Diego Maradona 1982, 1986, 1990, 1994
ItalienItalien Giuseppe Bergomi 1982, 1990, 1994, 1998
BelgienBelgien Enzo Scifo 1986, 1990, 1994, 1998
BelgienBelgien Franky Van Der Elst 1986, 1990, 1994, 1998
SpanienSpanien Andoni Zubizarreta 1986, 1990, 1994, 1998
ItalienItalien Paolo Maldini 1990, 1994, 1998, 2002
BelgienBelgien Marc Wilmots 1990*, 1994, 1998, 2002
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kasey Keller 1990*, 1998, 2002, 2006
BrasilienBrasilien Cafu 1994, 1998, 2002, 2006
BrasilienBrasilien Ronaldo 1994*, 1998, 2002, 2006
DeutschlandDeutschland Oliver Kahn 1994*, 1998*, 2002, 2006
Saudi-ArabienSaudi-Arabien Mohammad ad-Daʿayyaʿ 1994, 1998, 2002, 2006*
ItalienItalien Fabio Cannavaro 1998, 2002, 2006, 2010
FrankreichFrankreich Thierry Henry 1998, 2002, 2006, 2010
ItalienItalien Gianluigi Buffon 1998*, 2002, 2006, 2010
ParaguayParaguay Denis Caniza 1998, 2002, 2006, 2010
KamerunKamerun Rigobert Song 1994, 1998, 2002, 2010
Korea SudSüdkorea Lee Woon-jae 1994, 2002, 2006, 2010*
JapanJapan Yoshikatsu Kawaguchi 1998, 2002*, 2006, 2010*
JapanJapan Seigō Narazaki 1998*, 2002, 2006*, 2010*

* kursiv ohne Einsatz

Endrunden-Spiele
Rang Spieler Spiele Turniere
1 DeutschlandDeutschland Lothar Matthäus 25 1982, 1986, 1990, 1994, 1998
2 ItalienItalien Paolo Maldini 23 1990, 1994, 1998, 2002
3 ArgentinienArgentinien Diego Maradona 21 1982, 1986, 1990, 1994
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Uwe Seeler 1958, 1962, 1966, 1970
PolenPolen Władysław Żmuda 1974, 1978, 1982, 1986
6 BrasilienBrasilien Cafu 20 1994, 1998, 2002, 2006
PolenPolen Grzegorz Lato 1974, 1978, 1982
8 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Wolfgang Overath 19 1966, 1970, 1974
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Berti Vogts 1970, 1974, 1978
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Karl-Heinz Rummenigge 1978, 1982, 1986
BrasilienBrasilien Ronaldo 1994, 1998, 2002, 2006
DeutschlandDeutschland Miroslav Klose 2002, 2006, 2010
Ronaldo, der Spieler mit den meisten WM-Treffern
Endrunden-Tore
Rang Spieler Tore Turniere
1 BrasilienBrasilien Ronaldo 15 1998 (4), 2002 (8), 2006 (3)
2 DeutschlandDeutschland Miroslav Klose 14 2002 (5), 2006 (5), 2010 (4)
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Gerd Müller 1970 (10), 1974 (4)
4 FrankreichFrankreich Just Fontaine 13 1958 (13)
5 Brasilien 1968Brasilien Pelé 12 1958 (6), 1962 (1), 1966 (1), 1970 (4)
6 DeutschlandDeutschland Jürgen Klinsmann 11 1990 (3), 1994 (5), 1998 (3)
Ungarn 1949Ungarn Sándor Kocsis 1954 (11)
8 ArgentinienArgentinien Gabriel Batistuta 10 1994 (4), 1998 (5), 2002 (1)
PeruPeru Teófilo Cubillas 1970 (5), 1978 (5)
PolenPolen Grzegorz Lato 1974 (7), 1978 (2), 1982 (1)
EnglandEngland Gary Lineker 1986 (6), 1990 (4)
Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Helmut Rahn 1954 (4), 1958 (6)

Auszeichnungen

Am Ende einer jeden Fußball-Weltmeisterschaft werden mehrere Auszeichnungen an die besten Spieler und das fairste Team verliehen. Bis zur WM 1966 wurden keine offiziellen Auszeichnungen vergeben. Aktuell gibt es fünf verschiedene Auszeichnungen:

  • adidas Goldener Ball für den besten Spieler
  • adidas Goldener Schuh für den erfolgreichsten Torschützen
  • adidas Goldener Handschuh (bis 2006 Lev-Yashin-Preis) für den besten Torhüter [10]
  • Hyundai „Bester junger Spieler“ für den besten Spieler unter 21 Jahren [C 1]
Ein nominierter Spieler darf nicht älter als 21 Jahre sein und muss seine erste Weltmeisterschaft bestreiten. Bewertungskriterien der dafür zuständigen Technischen Studien-Gruppe der FIFA sind technische Fertigkeiten, aber auch Fairplay. Die vergebene Trophäe ist ein 30 cm hoher und 4,2 kg schwerer Pokal aus einer Kupfer-Zink-Legierung.
  • FIFA Fairplay Award für das fairste Team
Jahr Goldener Ball Goldener Schuh (Tore)[10][11] Lev-Yashin-Preis
Goldener-Handschuh
Bester junger Spieler FIFA Fair Play Award
1970 nicht vergeben nicht vergeben nicht vergeben nicht vergeben PeruPeru Peru
1974 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BR Deutschland
1978 ArgentinienArgentinien Mario Kempes (6) ArgentinienArgentinien Argentinien
1982 ItalienItalien Paolo Rossi ItalienItalien Paolo Rossi (6) BrasilienBrasilien Brasilien
1986 ArgentinienArgentinien Diego Maradona EnglandEngland Gary Lineker (6) BrasilienBrasilien Brasilien
1990 ItalienItalien Salvatore Schillaci ItalienItalien Salvatore Schillaci (6) EnglandEngland England
1994 BrasilienBrasilien Romário RusslandRussland Oleg Salenko /
BulgarienBulgarien Christo Stoitschkow (je 6)
BelgienBelgien Michel Preud’homme BrasilienBrasilien Brasilien
1998 BrasilienBrasilien Ronaldo KroatienKroatien Davor Šuker (6) FrankreichFrankreich Fabien Barthez EnglandEngland England / FrankreichFrankreich Frankreich
2002 DeutschlandDeutschland Oliver Kahn BrasilienBrasilien Ronaldo (8) DeutschlandDeutschland Oliver Kahn BelgienBelgien Belgien
2006 FrankreichFrankreich Zinédine Zidane DeutschlandDeutschland Miroslav Klose (5) ItalienItalien Gianluigi Buffon DeutschlandDeutschland Lukas Podolski BrasilienBrasilien Brasilien / SpanienSpanien Spanien
2010 UruguayUruguay Diego Forlán DeutschlandDeutschland Thomas Müller (5) [C 2] SpanienSpanien Iker Casillas DeutschlandDeutschland Thomas Müller SpanienSpanien Spanien
  1. 2006 von Gillette gesponserte Auszeichnung.
  2. Rangfolge wurde aufgrund der Anzahl an Torvorlagen/Spielminuten bestimmt. Neben Müller hatten auch David Villa (Spanien), Wesley Sneijder (Niederlande) sowie Diego Forlán (Uruguay) fünf Treffer erzielt.

Darüber hinaus werden per Internet-Abstimmung gewählt:

  • Man of the Match für den besten Spieler jeder Endrundenpartie
  • Die unterhaltsamste Mannschaft
Jahr Man of the Match (Finale) Unterhaltsamste Mannschaft
1994 nicht vergeben BrasilienBrasilien Brasilien
1998 FrankreichFrankreich Frankreich
2002 Korea SudSüdkorea Südkorea
2006 ItalienItalien Andrea Pirlo [12] PortugalPortugal Portugal
2010 SpanienSpanien Andrés Iniesta [13] DeutschlandDeutschland Deutschland 1
1 Für 2010 wurde von der FIFA ebenfalls eine Internetabstimmung[14] gestartet, in der Deutschland vor Uruguay führte, die aber nicht offiziell beendet und ausgewertet wurde.

Bester Junger Spieler 1958 bis 2002

Nachträglich ermittelte die FIFA, per Internet-Abstimmung, auch den Besten Jungen Spieler für die Weltmeisterschaften 1958 bis 2002.

Turnier Bester Junger Spieler
1958 Schweden Brasilien 1889Brasilien Pelé
1962 Chile Ungarn 1957Ungarn Flórián Albert
1966 England Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Franz Beckenbauer
1970 Mexico PeruPeru Teófilo Cubillas
1974 Deutschland PolenPolen Władysław Żmuda
1978 Argentinien ItalienItalien Antonio Cabrini
1982 Spanien FrankreichFrankreich Manuel Amoros
1986 Mexico BelgienBelgien Enzo Scifo
1990 Italien Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Robert Prosinečki
1994 USA NiederlandeNiederlande Marc Overmars
1998 Frankreich EnglandEngland Michael Owen
2002 Japan und Südkorea Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Landon Donovan

Varia

Turnier Orte Stadien Meldungen1 Teams Spiele Tore Tore Zuschauer Zuschauer Gelbe Karten Gelbe Karten Gelb-Rote Karten Gelb-Rote Karten Platzverweise/Rote Karten Platzverweise/Rote Karten
1930 1 3 13 13 18 70 3,89 450.000 25.000 1 0,05
1934 8 8 32 16 17 70 4,12 390.000 22.941 1 0,06
1938 10 10 36 15 18 84 4,67 450.000 25.000 4 0,22
1950 6 6 34 13 22 88 4,00 1.100.000 50.000 0 0,00
1954 6 6 38 16 26 140 5,38 889.500 34.212 3 0,11
1958 12 12 52 16 35 126 3,60 820.000 23.429 3 0,09
1962 4 4 54 16 32 89 2,78 900.000 28.125 6 0,18
1966 7 8 71 16 32 89 2,78 1.630.000 50.938 5 0,16
1970 5 5 71 16 32 95 2,97 1.604.000 50.125 33 1,03 0 0,00
1974 9 9 99 16 38 97 2,55 1.774.022 46.685 87 2,29 1 0,03
1978 5 6 106 16 38 102 2,68 1.700.000 44.737 58 1,53 3 0,08
1982 14 17 107 24 52 146 2,81 1.850.000 35.577 98 1,88 5 0,10
1986 9 12 121 24 52 132 2,54 2.400.000 46.154 133 2,55 8 0,15
1990 12 12 112 24 52 115 2,21 2.250.000 48.077 163 3,75 16 0,31
1994 9 9 143 24 52 141 2,71 3.570.000 68.654 288 4,38 7 0,13 8 0,15
1998 10 10 166 32 64 171 2,67 2.775.400 43.366 250 3,91 4 0,06 18 0,28
2002 20 20 198 32 64 161 2,52 2.705.134 42.268 266 4,16 6 0,09 11 0,17
2006 12 12 198 32 64 147 2,30 3.359.439 52.491 326 5,09 19 0,30 9 0,14
2010 9 10 205 32 64 145 2,27 3.178.856 49.670 245 3,83 8 0,13 9 0,14
2014 12 12 204 32 64
2018 11 12 32 64
2022 7 12 32 64
 Jeweilige Rekordmarke
1 Gezählt werden die fristgerecht abgegebenen Meldungen unabhängig davon, ob ggfs. vor Beginn der Qualifikation zurückgezogen bzw. nicht angetreten wurde; einschließlich Titelverteidiger und Gastgeber.

Dopingfälle

Folgende Fußballer wurden bisher im Rahmen von Fußballweltmeisterschaften des Dopings überführt:

Siehe auch

Literatur

  • Bergmann, Winfried/Huba, Karl-Heinz/Mrazek, Karl-Heinz: Die Geschichte der Fussball-Weltmeisterschaft, Copress-Verlag, 1991, ISBN 3-7679-0311-3.
  • Fuhr, Wolfgang: Fußballweltmeisterschaften, Agon-Verlag, 2005, ISBN 3-89784-265-3.
  • Grüne, Hardy: Fußball WM Enzyklopädie 1930–2006, Agon-Verlag, 2002, ISBN 3-89784-205-X.
  • Hartmann, Waldemar/Netzer, Günter/Kauer, Robert: Menschen, Tore & Sensationen. Geschichte und Geschichten. WM 1930–2006, Wero Press, 2002, ISBN 3-9806973-7-1.
  • Schulze-Marmeling, Dietrich/Dahlkamp, Hubert: Die Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft 1930–2006, Die Werkstatt, 2004, ISBN 3-89533-461-8.

Weblinks

 Commons: Fußball-Weltmeisterschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Fußball: Fifa schafft WM-Rotation ab, Israel lässt Palästinas Spieler nicht reisen. In: spiegel.de. Spiegel Online, 29. Oktober 2007, abgerufen am 28. Juli 2013.
  2. Wieder offenes Kandidaturverfahren für die FIFA WM-Endrunden ab 2018. In: fifa.com. FIFA, 29. Oktober 2007, abgerufen am 25. Oktober 2012.
  3. WM 2018 und 2022 werden gleichzeitig vergeben : FIFA bestätigt kombinierte WM-Bewerbung. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 20. Dezember 2008, abgerufen am 28. Juli 2013.
  4. Reglement FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 28. August 2013 (PDF; 1,5 MB).
  5. Jules-Rimet-Pokal. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 21. September 2013.
  6. FIFA-Weltpokal-Trophäe. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 21. September 2013.
  7. Reglement FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010TM. In: fifa.com. FIFA, S. 52, abgerufen am 21. September 2013 (PDF; 271 kB).
  8. Trophy Tour. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 21. September 2013.
  9. Mitgliedsverbände der FIFA. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 7. Januar 2012.
  10. a b FIFA World Cup™: Milestones, facts & figures – Statistical Kit 7. In: fifa.com. FIFA, 26. März 2013, abgerufen am 12. Oktober 2013 (PDF; 517 kB, englisch).
  11. adidas Goldener Schuh - FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 12. Oktober 2013.
  12. ITALIEN - FRANKREICH (Spiel 64): Anheuser Busch Bud Man of the Match: Andrea Pirlo (ITA). In: fifa.com. FIFA, 25. April 2006, abgerufen am 25. Oktober 2012.
  13. FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 - Man of the Match. In: fifa.com. FIFA, abgerufen am 25. Oktober 2012.
  14. Was war für Sie der schönste Moment des Turniers? In: fifa.com. FIFA, 11. Juli 2010, abgerufen am 10. November 2010.







Creative Commons License