Volker Kluge

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Volker Kluge (* 14. Oktober 1944 in Altenburg) ist ein deutscher Sportjournalist und Publizist.

LebenBearbeiten

Volker Kluge studierte Journalistik. Dreizehn Jahre lang war er Leiter des Sportteils der DDR-Tageszeitung Junge Welt. 1970 trat er in die SED ein.[1] Von 1971 bis 1989 organisierte er die Umfragen zur DDR-Sportlerwahl des Jahres. Von 1984 bis 1990 war er Mitglied des Bundesvorstandes der DDR-Sportorganisation DTSB, von 1982 bis 1990 Pressechef des NOK der DDR und Mitglied des Präsidiums des NOK. 1990 bis 1993 war er persönliches Mitglied des deutschen NOK. Seit 1994 ist Volker Kluge selbstständig als Autor und Sportpublizist tätig.

Kluge gilt als anerkannter Sporthistoriker mit den vorrangigen Sachgebieten Olympische Spiele und DDR-Sport. Er hat als Inoffizieller Mitarbeiter IM „Frank“ des MfS unter anderem die Eiskunstläuferin Katarina Witt bespitzelt.[2]

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • (als Herausgeber) Die Olympischen Spiele von 1896–1976, Sportverlag, Berlin (DDR), 1977.
  • Die Olympischen Spiele 1984, Sportverlag, Berlin (DDR) 1986, ISBN 3-328-00111-5.
  • Olympische Winterspiele – Die Chronik, Sportverlag Berlin 1994.
  • Olympische Sommerspiele – Die Chronik. Vier Bände. Sportverlag Berlin 1997, 1998, 2000, 2002.
  • Meilenweit bis Marathon, Sportverlag, Berlin (DDR) 1987, Mitverfasser: Waldemar Cierpinski, ISBN 3-328-00182-4.
  • Das große Lexikon der DDR-Sportler. Die 1000 erfolgreichsten und populärsten Sportlerinnen und Sportler aus der DDR, ihre Erfolge und Biographien. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2000, ISBN 3-89602-348-9.
  • Otto der Seltsame Parthas, Berlin 2000, ISBN 3-932529-74-X.
  • Das Sportbuch DDR, Eulenspiegel, Berlin 2004, ISBN 3-359-01495-2.
  • Max Schmeling. Eine Biographie in 15 Runden, Aufbau, Berlin 2004, ISBN 3-351-02570-X.
  • Lexikon Sportler in der DDR. Neues Leben, Berlin 2009, ISBN 978-3-355-01759-6.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. SED-Mitgliedschaft siehe Olaf W. Reimann: Kluge, Volker. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 1. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.
  2. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15083409.html







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